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Kamin-Lexikon, Biokamine im Wohnbereich

Bioethanol ist nicht gleich Bioethanol.

Sogar 96-prozentiger Bioethanol muss nicht gleich 96-prozentigem Bioethanol sein, was die Reinheit und damit die Emission in den Raum, sowie die Geruchsentwicklung und die Rückstände im Vergaserbrenner betrifft.

In der Reihenfolge des Produktionsprozesses sind die folgende Hintergründe dafür verantwortlich:

1. Sehr entscheidend für die Qualitität des Alkohols sind die Grundstoffe für die Herstellung, die aus verschiedenen Pflanzen gewonnen werden können.

2. spielt der Filtrierungsgrad und die Häufigkeit der Filtrierung eine entscheindende Rolle.

Beide Punkte sind elementar maßgeblich für die Bildung von Geruch in den Verbrennungsgasen von Bioethanol. Meistens gehen Rückstände im Vergaserbrenner des Bioethanolkamins damit einher.

Unser Bio-Ethanol ist hoch rein und hat Lebensmittelqualität. Es ist quasi hochprozentiger Schnaps, der steuerlich abgewertet wird durch einen sehr intensiven Bitterstoff. Aber machen Sie sich keine Hoffnungen:

Dieser Bitterstoff Bitrex/MEK sorgt dafür, dass der Ethanol nicht als Genussmittel missbraucht werden kann. Nicht mal der Härteste Trinker kann mit viel Cola diesen Alkohol genießen. Das sorgt gleichzeitig für einen moderaten Literpreis, ca. ein zehntel von Schnaps.

Es ist deutlich zu machen, dass auch der reinste Bioethanol nicht Geruchsfrei ist, allenfalls geruchsneutral. Unsere Nase ist ein sehr sensibles Organ. Sogar Sympathie zu Menschen wird unbewusst massgeblich über den Geruch entschieden.

So nehmen wir die Verbrennungs-Abgase von hochreinen Bioethanol sehr wohl wahr, auch wenn keine anderen Bestandteile als sauerstoffarme, feuchte Luft entstehen.

So wie wir schlechte, oder besser, verbrauchte Luft in einem Raum mit vielen Menschen wahrnehmen, besonders wenn wir von draußen hereinkommen, so nehmen wir auch die "sauberen" Abgase eines Bioethanolfeuers war.

Wir alle wissen, wie wir es wahrnehmen, wenn wir einen Raum betreten, in dem viele Menschen über längeren Zeitraum ohne Frischluft ausgehaart haben. Beispielsweise eine Veranstaltung, ein Klassenraum (besonders Lehrer leiden oft daran) oder ein schlafender Mensch mit geschlossener Tür und geschlossenem Fenster.

Das Produkt der Atmung ist im chemischen Sinne das gleiche, wie das von hochreinem, verbranntem Alkohol.

Der Unterschied zum Atemprodukt von Menschen, das genauso aus sauerstoffarmer, feuchter Luft besteht, ist einzig und allein der Körpergeruch. Damit sind Gerüche aus den Atemwegen genauso gemeint, wie aus der Haut.

Das chemische Element ist CO2, also Kohlenstoff-C und Wasserstoff-O2, genannt Kohlenwasserstoff. - Geruch ist deshalb wahrnehmbar, weil die O2-Partikel in hohem Maße entstehen und damit für die Erhöhung des Feuchtigkeitsgrades der Raumluft verantwortlich sind.

Diese höhere Luftfeuchte sorgt für eine erhöhte Geruchsübertragung, denn sage und schreibe ca. 90 % der Flüssigkeit Bioethanol wird zu Wasserdampf verbrannt. Für die meisten Räume mit viel zu trockener Heizungsluft ist ein erhöhter Feuchtigkeitsgrad sehr zuträglich, weshalb viele Menschen Luftbefeuchter an die Heizung hängen oder Elektrische Luftbefeuchtungsgeräte einsetzten.

Gleichzeitig sorgen die Wassermoleküle in der Luft dafür, dass die Wärmeenergie, die bei der Verbrennung frei wird, noch intensiver empfunden wird. Trockene Temperatur ist nicht so intensiv wie feuchte, sowohl bei Kälte wie auch bei Wärme. So empfindet der Nutzer eines Ethanolkamins die entstehende Wärme gefühlt als wärmer als sie tatsächlich ist.